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Ein Schwerpunkt unserer Arbeit bilden Fragen zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur und zu synergetischen und sinnvollen Verbindungsmöglichkeiten zwischen „Stadt- und Landkulturen”Dazu haben wir 2015 ein Workshop und 2016 einen Symposium veranstaltet.

Der Workshop hat sich die Frage gestellt, wie dass Land für Städter, die einen Ausflug nach Brandenburg machen wollen, interessanter und vielseitiger  dargestellt werden könnte. Aus diesen Überlegungen sind verschiedene Dienstleistungs- und Produktideen entstanden. So zum Beispiel eine App, die touristische Ausflugsplanung mit Angeboten, Menschen und ihren Kompetenzen in Brandenburg verbindet indem sie ermöglicht Obst aus dem privaten Gartenanbau zu kaufen, historische Mühlentechnik kennen lernen oder traditionelle Lehmbaumethoden zu  erproben etc. Ein andere Lösung bestand in darin, die diversen Initiativen solidarischer Landwirtschaft auf einer gemeinsamen Plattform zu dokumentieren und miteinander vernetzen. Ein weiteres Konzept beschäftigte sich damit, wie sich große leerstehende Gebäude schrittweise und mit Hilfe sozialer Medien in eine neue Nutzung überführen lassen.

Über die gemeinsame Recherche als vorausgehende Phase unserer Ideenentwicklung, wurde.in  Zeitschrift Page berichtet.

 

 

 

Das Symposium wurde mit Stipendiaten der Hertie Stiftung in Berlin durchgeführt und hatte sehr verschiedene Antworten auf die zwei Fragen gefunden: Was wäre, wenn das Land immer menschenärmer wird oder wenn es zu einer gegenteiligen Entwicklung kommen würde?  Was könnten wünschenswerte Steuerungsinstrumente und Szenarien sein? Zum Seminar hatte wir noch drei Masterabsolventen eingeladen, die zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Land die kollektive Masterarbeit „Die ländliche Verheißung” verfasst hatten.

 

 

Wir verstehen unter Dorf 2.0 in diesem Zusammenhang, dass Dörfer etwas völlig anderes sein können, als das, was wir uns für gewöhnlich darunter vorstellen. Dörfer können Themendörfer sein, in denen ökologischer Bauweisen, neue Formen des Zusammenseins, partizipativer Demokratie oder solidarische Formen der Landwirtschaft etc. erprobt werden können. Sie sind insofern auch eine Antwort auf die Probleme zunehmender Globalisierung.

Konkret haben wir in diesem Kontext eine Initiative gegründet, die sich um den  Erhalt des Bahnhalt in Drahnsdorf kümmert, denn dieser sollte immer wieder mal geschlossen werden. (Pro-Bahnhof-Drahnsdorf).

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